Imkerverein Neckarbischofsheim - lebendig wie die Bienen
Imkerverein Neckarbischofsheim - lebendig wie die Bienen

Wie werde ich Imker?

Die Imkerei und Bienenzucht ist ein faszinierendes und sinnvolles Hobby. Je nach Größenordnung der Imkerei, kann sie aber auch als Neben- oder sogar als Haupterwerb betrieben werden. Bei dem größten Teil der Imker handelt es sich jedoch um klassische "Hobbyimker".

 

Um die Imkerei zu erlernen, empfehlen wir Ihnen zunächst, dass sie sich an einen Imkerverein in ihrer Nähe wenden und dort nach einem Anfängerkurs fragen. In der Imkerei sind gewisse Grundkenntnisse notwendig, die in einem Anfängerkurs in Theorie und Praxis vermittelt werden. In den letzten Jahren bieten viele Imkervereine qualifizierte Anfängerkurse an, so auch seit 2013 der Imkerverein Neckarbischofsheim.

Dort kann dann auch ein Kontakt zu einem Imkerpaten hergestellt werden, bei dem man einige Zeit, am besten ein ganzes Bienenjahr, über die Schultern schauen kann. Der Pate sollte ein erfahrener Imker sein.  Wenn man parallel schon einige Völker oder Ableger bertreut, kann man seinen Imkerpaten auch zu Rate ziehen und so den ein und anderen Fehler vermeiden ("Man muss nicht jeden Fehler selber machen...").

 

Elementar wichtig ist, dass man sich in Theorie und Praxis einarbeitet, d.h. man sollte sich mit einem oder mehreren, zeitgemäßen Imkerbüchern beschäftigen und am besten parallel dazu viel Praxis mitbekommen.

 

Ein guter Start ist im Frühjahr mit 2-3 Jungvölkern (= Ableger), die man kostengünstig erwerben kann, möglich. Diese Jungvölker können über den Sommer mit Hilfe des Paten betreut und aufgebaut werden. Sie erstarken über den Sommer zu überwinterungsfähigen Völkern, die nach der Überwinterung dann auch Honig liefern. Da ein Anfänger sehr neugierig ist, schaut er meist viel zu häufig in die Völker. Jedes Öffnen und Durchschauen ist jedoch auch eine Störung für das Volk, weswegen der Grundsatz "Öffne kein Volk ohne vernünftigen Grund!" gilt. In diesem Fall ist das häufigere Öffnen der Neugier und dem Lernprozess des Anfängers geschuldet. Es bietet sich an, das häufige Nachschauen  auf ein Volk zu begrenzen, um wenigstens dem oder den anderen Völkern eine ungestörtere Entwicklung zu gewährleisten. "Ein Volk zum Todschauen und ein Volk für den Honig" heißt daher eine oft zitierte Anfängerweisheit.

 

Eines ist noch wichtig:

Die Bienen brauchen keine tägliche Betreuung und das Arbeitspensum an den Bienen unterliegt stark dem Jahreszyklus. Viele Arbeiten müssen aber dann auch gemacht werden wenn sie anstehen, insofern sind sie saisonal bedingte Terminangelegenheiten. Die Betreuung von Bienenvölkern macht auch Arbeit und man braucht Platz um Beuten und Zubehör unter zu kriegen. Am Anfang fallen auch Kosten an. Mit der Betreuung von Bienenvölkern übernimmt man auch Verantwortung, nicht nur den eigenen Bienen gegenüber (Stichwort "Tierwohl"), sondern auch den benachbarten Imkern und deren Bienen gegenüber. Wird zum Beispiel die Bekämpfung der Varroa-Milbe vernachlässigt, kann der eigene Bienenstand zum Krankheitsherd für die ganze Umgebung werden. Es sollten daher nur ernsthaft Interessierte mit der Imkerei anfangen und erst dann, wenn man sich entsprechende Sachkenntnisse (Theorie und Praxis) angeeignet hat. Für die Vermarktung von eigenem Honig ist ein Sachkundenachweis vorzuweisen. Diesen Nachweis kann man z.B. an einem Honigkurs an einer Imkerschule erwerben.

 

 

 

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